Berufung in der Schweiz im Bistum ChurDie Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. (Mt 9,37–38)Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium alle Geschöpfen! (Mk 16,15)

Geistliche Berufung in der Schweiz
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Das Leben in der Schweiz

Die Schweiz ist ein sehr schön gelegenes und hoch entwickeltes Land mit über sieben Millionen Einwohnern (Schweizer- und Nichtschweizerbürger zusammen). Die Katholiken machen die grösste Konfessionsgruppe aus (fast 42%[A↓]) vor den Evangelisch-Reformierten und Bekennern anderer Konfessionen, die aus der Reformation abstammen (35%), den anderen Christen (2%), den Bekennern anderer Religionen (5%), sowie den Konfessionslosen (11%).

Die Schweiz war seit Jahrhunderten und wird immer mehr ein Land mit vielen Kulturen und vielen Sprachen. In der Schweiz kommen vier Sprachfamilien vor: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Die vier Sprachen sind auch Amtssprachen, wobei die Bevölkerung, die sich zur deutschsprachigen Gruppe zählt, verwendet in der Alltagssprache die alemannische Dialekte (Schwiitzertütsch), z.B. Züritütsch, Bernertütsch, Walisertütsch usw.

Deutsch ist die Muttersprache für fast 4.8 Mio. (72.8% der) Einwohner, Französisch für fast 990'000 (13%), Italienisch fast 471'000 (6.5%) und Rätoromanisch für 35'000 (0.5%). Ausser diesen Schweizer Nationalsprachen, die auch die Muttersprachen der deutschen, italienischen, österreichischen und französischen Einwanderer sind,  werden zusätzlich noch Serbo-Kroatisch (fast 95'000, d.h. 1.3%), Albanisch (fast 95'000, d.h. 1.3%), Portugiesisch (fast 90'000, d.h. 1.2%), Spanisch (77'000, d.h. 1.1%) und Englisch (73'000, d.h. 1% der Gesamtbevölkerung) gesprochen.[B↓] In der Schweiz arbeiteten im Jahre 2006 1.6 Mio. Gastarbeiter - das hätte etwa 21% der Gesamtbevölkerung ausgemacht, aber ein Teil davon waren Grenzgänger mit Wohnsitz in den Nachbarsländern.[C↓]

Die Schweizer Sprachen 1999 [D↓]

Amtssprachen in den Schweizer Gemeinden •  Bevölkerungsdichte (besonders in den Bergregionen sichtbar) [E↓]

Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen und ist ein Land mit der föderal-demokratischen Staatsform. Die Kantone besitzen eine grosse Autonomie und unterscheiden sich untereinander in verschiedenen Gesetzen. Das lässt sich gut am Verhältnis von Staat zur Kirche ablesen, das sich grob in drei Arten unterscheiden lässt, wohl aber von Kanton zu Kanton mit kleinen Unterschieden ausgefaltet wird.[F↓] Diese kantonale Unterschiede wirken sich unter anderem auf die Löhne der Priester aus, die in extremen Fällen sogar (je nach ausgeübter Funktion, z.B. ein Kaplan in einem Kanton verglichen mit einem Stadtpfarrer in einem anderen Kanton) fünffach unterschiedliche Werte annehmen können.


[A↑] Angaben aus dem Jahre 1999. Bei der letzten Volkszählung im Jahre 1999 haben 4% der Befragten das Formularfeld der religiösen Zugehörigkeit freigelassen. Aus diesem Grunde kann der tatsächliche Zustand der Daten ein wenig von den staatlichen Angaben abweichen. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_der_Schweiz, 02.08.2008, http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/regionen/thematische_karten/maps/    bevoelkerung/sprachen_religionen.html, 02.08.2008, sowie http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/05/blank/key/religionen.html, 02.08.2008.

[B↑] Vgl.: http://pl.wikipedia.org/wiki/Szwajcaria, 05.08.2008.

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