Berufung in der Schweiz im Bistum ChurDie Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. (Mt 9,37–38)Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium alle Geschöpfen! (Mk 16,15)

Geistliche Berufung in der Schweiz
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Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt

Priesterausbildung

Um die Schweizer Kultur und Mentalität noch vor Eintritt der seelsorgerischen Tätigkeit in der Schweiz kennenzulernen, lohnt es sich das Priesterseminar St. Luzi in Chur zu absolvieren.

Das Priesterseminar St. Luzi und die Theologische Hochschule Chur (THC) grenzen aneinander. Die Priesteramtskandidaten wohnen im Seminargebäude und studieren zusammen mit den Laientheologen im Gebäude der THC. Täglich nehmen sie auch an den Gottesdiensten und der Stundenliturgie in der Seminarkirche oder im Oratorium teil.

Besuch im Priesterseminar

Es besteht die Möglichkeit an einem mehrtägigen Schnupperbesuch im Priesterseminar St. Luzi teilzunehmen: Schnupperbesuch. Für alle Interessierten sind die Türe unseres Seminars offen.[A↓]

Verlauf der Priesterausbildung

Die Ausbildung beginnt mit einem Einführungsjahr, setzt fort mit dem fünfjährigen Theologiestudium und schliesst mit dem Pastoraljahr ab. Zudem sind noch während dem Studium drei fünfwöchige Praktika zu absolvieren, die im industriellen/geschäftlichen, sozialen und pfarreilichen Umfeld stattfinden.

Studienmöglichkeiten

Ausser der obengenannten Möglichkeit (dem sog. 1. Bildungsweg) kann man auch im 2. und 3. Bildungsweg Priester werden. Im 2. Bildungsweg haben auch Chance Kandidaten ohne Abitur das Theologiestudium (nicht nur mit dem kirchlichen, sondern auch) mit dem staatlichen Diplom abzuschliessen. Die Voraussetzung dafür ist eine Durchschnittsnote der ersten vier Semester 4.75 zu erreichen. (Die Schweizer Notenskala lautet: unter 4 ungenügend, 4 genügend, 4.5 befridigend, 5 gut, 5.5 sehr gut, 6 mit Auszeichnung.)
Der 3. Bildungsweg wird für Bistum Chur nicht in Chur, sondern in Luzern angeboten (siehe katechese.ch oder unilu.ch). Es ist eine teils berufsbegleitende Ausbildung. Über die Einzelheiten bitte mit dem Regens des Priesterseminars Kontakt aufzunehmen.

Studienjahr

Seit dem Studienjahr 2008/2009 sind die Semesterzeiten wie folgend:
Herbstsemester - Mitte September bis Mitte Dezember
Frühjahrssemester - Anfang Februar bis Mitte Juni (inkl. Prüfungswochen Anfang Februar und Anfang Juni)

Einführungsjahr

Das Einführungsjahr ist der Klärung der eigenen Berufung gewidmet. Kandidaten haben hier auch die Möglichkeit das biblische Griechisch zu lernen, sowie sich dem Studium der Bibel zu widmen.

Nähere Auskünfte zum Einführungsjahr.

Pastoraljahr

Das Pastoraljahr soll der Vorbereitung zum pastoralen Dienst, sowie der Einführung ins prarreiliche Leben dienen. Die Absolventen des Priesterseminars sind in eigenen Pfarreien tätig und besuchen parallel viermal in zweiwöchigen Blocks den Pastoralkurs an der THC. Während dieses Jahres werden sie anfangs als Pastoralassistenten angestellt, folgend bekommen sie die Diakonatsweihe und etwa zum Kursabschluss werden sie zu Priestern geweiht.

Leben im Priesterseminar

Die Priesteramtskandidaten wohnen während des Studiums im Priesterseminar. Sie nehmen gemeinsam an den täglichen Eucharistiefeiern teil, aber auch an den Laudes und Vespern. Sie gestalten das Zusammenleben der Priesterseminar-Gemeinschaft.

Unterkunft

Die Priesteramtskandidaten wohnen in frisch (2007) renovierten Einzelzimmern, die mit Telefon- und Internetanschlüssen, Badezimmern mit Duschen und WCs ausgestattet sind.

Ausgaben

Die Kost und Logis, einschliesslich Internetanschluss pro Semester betragen 3'610 CHF. Das Hochschul- und Prüfungsgeld beträgt pro Semester 750 CHF.  Für Studienhilfen, wie Bücher, Kopien, etc. sollte man etwa 150 bis 500 CHF pro Semester reservieren. Die (staatliche) obligatorische Krankenversicherung beträgt pro sechs Monate zw. 660 und 1'200 CHF - je nach Krankenkasse und Höhe der Franchise.[B↓] Bei Geldproblemen gibt es auch Möglichkeit eines Zuschusses, welcher beim Regens des Priesterseminars zu beantragen ist.

Die Lage des Priesterseminars St. Luzi

Das Priesterseminar St. Luzi ist sehr schön am Bergfuss gelegen. Etwa 200 Meter weiter unten befindet sich der Bischofssitz des Diözesanbischofs von Chur. Chur ist die älteste Stadt der Schweiz. Der Bischofssitz in Chur wird seit dem fünften Jahrhundert besetzt - ursprünglich als Sitz des rätischen Suffragans der Mailänder Erzdiözese. Innerhalb der Mauern der Seminarkirche St. Luzi befindet sich eine karolingische Ringkrypta aus der Mitte des siebten Jahrhundert. Neben dem Seminar (auf dem ehemaligen Friedhof) befinden sich Fundamente einer Friedhofskirche aus dem Jahre 500, welche die Ruinen einer Krypta aus dem Jahre 440 enthalten.

Seminarium Duchowne w Chur


[A] Vergleiche ProspektTage der offenen Tür" an der Theologischen Hochschule Chur und dem Priesterseminar St. Luzi vom 12. bis 13. April 2008: „Ein Besuch an der Hochschule mit Teilnahme an Lehrveranstaltungen oder ein Besuch vom Priesterseminar St. Luzi für ein paar Tage ist übrigens auch zu anderen Zeiten möglich. Wir bitten zur besseren Absprache um vorausgehende Kontaktaufnahme (vgl. Kontaktadressen [Regens Ernst Fuchs, Rektorin Eva-Maria Faber])”.

[B] Ich empfehle Pro Life. Hier sind die Krankenkassenprämien sehr günstig und Pro Life setzt sich für den Schutz des ungeborenen Lebens aktiv ein.

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